Arbeitspapier zur Nuklearen Sicherheit in Zeiten einer Pandemie veröffentlicht

Die Covid-19 Pandemie stellt nicht nur eine große gesellschaftliche Herausforderung dar, sondern wirkt sich auch auf den Betrieb von kerntechnischen Anlagen aus.

Um die Kernkraftwerke weiter in Normalbetrieb führen zu können, gibt es Druck Seitens der Kernkraftwerks Betreiber auf die Atomregulierungsbehörden, gewisse Maßnahmen zu verkürzen oder zu verschieben. Auch können aktuell nicht alle geplanten Inspektionen durchführt werden, da diese ein Risiko für die Mitarbeiter*innen der Regulierungsbehörden darstellen.

Die INRAG hat ein Arbeitspapier (Link) veröffentlicht das die Vorgehensweise in unterschiedlichen Ländern zeigt und mögliche Folgen diskutiert. Die INRAG drängt darauf, dass die Pandemie nicht zu einer Senkung der Sicherheitsstandards führen darf.

Die International Nuclear Risk Assessment Group (INRAG) wurde 2014 an der BOKU gegründet und ist am Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften angesiedelt. Die INRAG ist ein Expert*innennetzwerk das Expertise zu nuklearen Fragen bündelt und zugänglich macht.