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Gene Drives At Tipping Points

Das im GeneTip-Projekt entstandene Buch “Gene Drives At Tipping Points Points – Precautionary Technology Assessment and Governance of New Approaches to Genetically Modify Animal and Plant Populations” ist nun im Springerverlag erschienen und steht hier zum kostenlosen  Download verfügbar.

Das Buch setzt sich aus 9 Kapiteln zusammen und befasst sich mit Chancen und Risiken von Gene Drive Anwendungen anhand der beiden Fallstudien zur Olivenfliege und Raps . Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle prospektiver Technikcharakterisierung und Vulnerabilitätsanalysen im Kontext von sich in der Entwicklung befindlichen Selbstpropagierender Artifizieller Gentechnischer Elemente (SPAGE) gelegt. Ebenso bietet das Buch einige Modellierungen zu Gene Drive-Dynamiken und und Empfehlungen zur Problematik der Regulierung der Technologie .

Arbeitspapier zur Nuklearen Sicherheit in Zeiten einer Pandemie veröffentlicht

Die Covid-19 Pandemie stellt nicht nur eine große gesellschaftliche Herausforderung dar, sondern wirkt sich auch auf den Betrieb von kerntechnischen Anlagen aus.

Um die Kernkraftwerke weiter in Normalbetrieb führen zu können, gibt es Druck Seitens der Kernkraftwerks Betreiber auf die Atomregulierungsbehörden, gewisse Maßnahmen zu verkürzen oder zu verschieben. Auch können aktuell nicht alle geplanten Inspektionen durchführt werden, da diese ein Risiko für die Mitarbeiter*innen der Regulierungsbehörden darstellen.

Die INRAG hat ein Arbeitspapier (Link) veröffentlicht das die Vorgehensweise in unterschiedlichen Ländern zeigt und mögliche Folgen diskutiert. Die INRAG drängt darauf, dass die Pandemie nicht zu einer Senkung der Sicherheitsstandards führen darf.

Die International Nuclear Risk Assessment Group (INRAG) wurde 2014 an der BOKU gegründet und ist am Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften angesiedelt. Die INRAG ist ein Expert*innennetzwerk das Expertise zu nuklearen Fragen bündelt und zugänglich macht.

Kommentar zur den Britischen Plutoniumbeständen im Bulletin of the Atomic Scientist.

Zusammen mit ihren Kollegen Christopher Fichtlscherer und Moritz Kütt hat Friederike Frieß einen Kommentar im Bulletin veröffenlicht, der Groß-Britanniens Politik im Hinblick auf die zivilen Plutoniumbestände kritisiert. Forschungs- und Entwicklungsaufwand sollte sich nicht so sehr auf die mögliche Bestrahlung in Kernreaktoren konzentrieren sondern die mögliche Immobilisation des Plutoniums stärker in Betracht ziehen.

Die Autoren haben in einem früheren, wissenschaftlichen Artikel bereits beispielhaft gezeigt, dass eine Bestrahlung im schnellen PRISM Reaktor wenig zielführend wäre.