NANORIGO – Establishing a NANOtechnology RIsk Governance Framework

NANORIGO – Establishing a NANOtechnology RIsk Governance Framework

  • Horizon 2020-Projekt
  • Call: Risk Governance of nanotechnology (RIA)
  • Laufzeit 01/2019-02/2023)
  • 29 europäische Partner

NANORIGO (NANOtechnology RIsk GOvernance) soll ein interdisziplinäres Riskomanagementsystem für Nanomaterialien und nanomaterialhaltige Produkte entwickeln. Dazu sollen physikochemische Informationen sowie Erkenntnisse über die (potenzielle) Exposition und Gefährdungen in das zu entwickelnde strukturierte Risikomanagement einfließen. Der Hauptnutzen ergibt sich für Hersteller und Produktentwickler und letztendlich für Nutzer und Umwelt.

Das ISR ist vor allem an den Arbeitspaketen 2 und 3 beteiligt:

WP2: Development of reinforced risk governance tools M1-36

Aktivitäten: WP2 wird für die verbesserte Risiko-Governance u.a. ein frühes Risiko-Screening-Tool zur Erfassung von Risiken für Verbraucher und Umwelt entwickeln (vor allem als Entscheidungshilfe für Firmen). Dazu werden Modelle generiert und Wege für die Übertragung von wissenschaftlichen Daten und Wissen in regulatorische Entscheidungen entwickelt. Die bereitgestellten Methoden sollen die Risiko- und Lebenszyklusanalyse sowie eine sozioökonomische Analyse ermöglichen und über das Risiko-Nutzen-Verhältnis informieren.

WP3: Development of a science-based transdisciplinary risk governance framework (RGF) M1-48

Aktivitäten: Hauptziel des WP3 ist die Entwicklung eines neuartigen Risk Governance Framework (RGF) für die Nanotechnologie basierend auf 1) qualitativ hochwertigen Daten und Informationen; 2) Integration der am besten geeigneten Instrumente (ausgewählt und in WP2 evaluiert) für die Bewertung, das Management und die Minderung von Risiken für Mensch und Umwelt in Bezug auf die regulatorische Safe-by-Design-Strategie; 3) Schaffung neuer Kanäle für eine verantwortungsvolle transparente Kommunikation zwischen Interessengruppen auf der Grundlage von Qualitätsinformationen und wertvollen Rückmeldungen; und 4) Aufstellung von Plänen für zukünftige wissenschaftliche und regulatorische Forschung, die soziale, ethische und ökologische Aspekte berücksichtigen und die Vollständigkeit, Kohärenz und maximale Synergie der Daten mit anderen Aktionen und eine breite internationale Zusammenarbeit gewährleisten.

 

Ansprechperson: Dr. Bernd Giese

Universität für Bodenkultur Wien