FlexRISK

Flexible Werkzeuge zur Abschätzung des nuklearen Risikos in Europa

Das Projekt flexRISK untersucht die geographische Verteilung des Risikos durch schwere Unfälle in Nuklearanlagen, insbesondere Kernkraftwerken (KKW), in Europa. Ausgehend von Quelltermen und Unfallhäufigkeiten werden meteorologische Ausbreitungsrechnungen für ca. 1.000 Wettersituationen und daran anschließende Dosisberechnungen zur Abschätzung der Folgen schwerer Unfälle durchgeführt. Karten und Diagramme machen z.B. ersichtlich, wo in Europa das Risiko von einem schweren Unfall betroffen zu sein besonders hoch ist, oder welchen Beitrag die Kernkraftwerke eines bestimmten Landes liefern. Durch diese Sichtbarmachung der Risiken der nuklearen Option und Vergleich der Risiken verschiedener KKWs nach Bauart und Lage können die österreichischen EntscheidungsträgerInnen unterstützt und die interessierte Öffentlichkeit besser informiert werden. Mit den in diesem Projekt entwickelten wissenschaftlichen Werkzeugen wird es in Zukunft möglich sein, schneller auf Entwicklungen im Nuklearbereich zu reagieren.

Die Aufgaben des Institutes liegen vornehmlich in Arbeitspaket 2 – Quellterme und Freisetzungshäufigkeiten.

Projektlaufzeit:
September 2009 – April 2012

Ansprechperson: Klaus Gufler

Projektmitarbeiter: Klaus Gufler, Steven Sholly, Nikolaus Arnold

Weitere Informationen auf http://flexrisk.boku.ac.at/.

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Universität für Bodenkultur Wien