Ringvorlesung: Nach Hiroshima und Fukushima – nukleare Sicherheit oder akute Gefahr?

Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 16/17 mittwochs, 16:15 – 18:00 (12.10.16 ‐ 01.02.17) in Seminarraum 06 bzw. 10, Schwackhöferhaus, Peter-Jordan Straße 82, 1190 Wien, statt.

Die 1. Vorlesung findet Freitags 7. Oktober von 12:30 bis 14:15, in Hörsaal B, Baracke 5, Borkowskigasse 4, 1190 Wien, statt

Hier das Programm als PDF


Aus dem Inhalt:

Hiroshima und Fukushima stehen für die Gefahren der Kerntechnologie. Österreich hat auf den Besitz von Kernwaffen und den Betrieb von Kernreaktoren ausdrücklich verzichtet. Aber Kernwaffen sollen weiterhin den Frieden sichern. Die Weiterverbereitung von Kernwaffen ist nicht gestoppt. Fukushima und andere Stör- und Unfälle haben deutlich gemacht, dass die Kernenergienutzung erhebliche Gefahren mit sich bringt. Die Nutzung der Kernenergie rund um Östereich geht weiter. Sind die Risiken gebannt und die Sicherheit der Anlagen garantiert?

Über eine Reihe relevanter Fragen sollte ein Grundwissen bei allen BürgerInnen Österreichs vorhanden sein:

  • Worin besteht das Sicherheitsrisiko von Reaktoren?
  • Was wären Folgen bei großen Unfällen?
  • Was hat der “Stresstest” für europäische Reaktoren bewirkt und was kann er erreichen?
  • Gibt es eine Renaissance der Kernenergie?
  • Ist die Versorgung mit Uranbrennstoff gesichert?
  • Was geschieht mit dem Atommüll?
  • Warum ist die Weiterverbreitungsgefahr von Kernwaffen nicht gestoppt?
  • Wie steht es mit der realen Verbereitung von Kernwaffen und dem Versprechen abzurüsten?
  • Wie ist mit einer Risikotechnologie – wie der Kerntechnologie umzugehen und was für Lehren können daraus für unseren Umgang mit Technik gezogen werden?

Die Ringveranstaltung soll Antworten in allgemeinverständlicher Form auf solcher Art Fragen geben.

Universität für Bodenkultur Wien