Zuwachs

Seit dem 01. Oktober hat das Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften mit Dr. Bernd Giese einen neuen Mitarbeiter, dessen Schwerpunkt vor allem im Bereich der neuen biologischen Technologien liegt. Dr. Bernd Giese wechselte von der Universität Bremen an die BOKU. In Bremen, am Fachgebiet für Technikgestaltung und Technologieentwicklung, war er für den Bereich der Innovations- und Technikanalysen neuer Technologien zuständig. Aufbauend auf der Untersuchung handlungsleitender Prinzipien und Methoden sowie der Nutzen- und Risikopotenziale entwickelte Dr. Giese dabei Vorschläge zur Regulation und Empfehlungen zur weiteren Governance von Innovationsprozessen.

Vor seinen Arbeiten im Bereich der Technikfolgenabschätzung hatte sich Dr. Bernd Giese nach einem Biologiestudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen zunächst Fragestellungen mit medizinischem Hintergrund gewidmet. Er beschäftigte sich während seiner Promotion am Institut für Biochemie und Molekularbiologie in Aachen mit der Untersuchung molekularer Mechanismen chronischer Entzündungsprozesse sowie später am Kompetenzzentrum für Funktionelle Genomforschung der Universität Greifswald mit den Wirkmechanismen eines verbreiteten Erregers von Krankenhausinfektionen.
In den letzten Jahren stand vor allem die Untersuchung des neuen Forschungs- und Entwicklungsfeldes der Synthetischen Biologie im Zentrum seiner Arbeiten. Daraus gingen u.a. die folgenden Veröffentlichungen hervor:

Giese, B., Gleich, A. v., Koenigstein, S., Pade, C., Schmidt, J. C., Wigger, H. (2015) Lebendige Konstruktionen – Technisierung des Lebendigen. Potenziale, Grenzen und Entwicklungspfade der Synthetischen Biologie, Nomos/edition sigma, Baden-Baden
online: http://www.nomos-shop.de/26532

Giese, B., Pade, C., Wigger, H. & Gleich, A. v. (Hg.) (2015) Synthetic Biology – Character and Impact, Springer, Heidelberg
online: http://www.springer.com/us/book/9783319027821

INRAG – Fall Meeting 2016

Die International Nuclear Risk Assessment Group (iNRAG) hat sich unter dem Vorsitz von Dr. Nikolaus Müllner am 30. September und 1. Oktober in Darmstadt getroffen. Vom ISR direkt waren auch Friederike Frieß, MSc. und Prof. Dr. Wolfgang Liebert anwesend. Weiterhin nahmen auch die Konsulenten Dr. Wolfgang Kromp, DI Emmerich Seidelberger und Mag. Dr. Gueorgui Kastchiev am Treffen teil. INRAG ist ein interdisziplinäres Netzwerk, das Entscheidungsträger und Nicht-Regierungsorganisationen  über nukleare Sachverhalte informiert und berät.

Universität für Bodenkultur Wien