Konferenz über die Sicherheit belgischer Atomkraftwerke war ein voller Erfolg!

Das ISR hat in Kooperation mit INRAG (International Nuclear Risk Assessment Group) und der StädteRegion Aachen eine öffentliche Konferenz zum Risiko, das die belgischen Atomkraftwerke darstellen. Die Veranstaltung fand am 13. und 14. April in Aachen, Deutschland statt. Es wurde unter anderem vom WDR (ARD) und dem ZDF berichtet. Mehrere hundert Gäste besuchten die Vorträge der Hauptredner am Samstag, unter ihnen der ehemalige Leiter der US-amerikanischen nuklearen Aufsichtsbehörde NRC, Gregory Jaczko.

Mehr Informationen und auch die Folien und Videos der Vorträge finden Sie unter

http://www.inrag.org/publications-and-meetings/pressure-vessel-cracking-doel-tihange-follow-up

Öffentliche Expertenkonferenz am 13. und 14. April in Aachen zur Sicherheit des belgischen Atomkraftwerkes Tihange 2

Bereits 2016 veröffentlichte das ISR eine Studie zu den möglichen Auswirkungen eines Versagens des Reaktordruckbehälters des belgischen Kernkraftwerkes Tihange 2 (ISR Report Tihange). Knapp zwei Jahre später ist das Institut zusammen mit der International Nuclear Risk Assessment Group (INRAG) für die inhaltliche Konzeption einer groß angelegten Expertenkonferenz zur Sicherheit von Tihange 2 verantwortlich. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der StädteRegion Aachen veranstaltet.

Die Konferenz findet am 13. und 14. April 2018 in Aachen, Deutschland statt. Der Freitag richtet sich gezielt an ein Fachpublikum, während die Vorträge und die anschließende Diskussion am Samstag jedem interessierten Bürger offenstehen. Bei dieser werde unter anderem Gregory Jaczko, ehemaliger Vorsitzender der amerikanischen Atomregulierungsbehörde, und Nikolaus Müllner, Vorsitzender von INRAG, sprechen. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfahlen, Armin Laschet, übernommen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter http://www.inrag.org/publications-and-meetings/pressure-vessel-cracking-doel-tihange-follow-up

und

https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/staedteregion/tihange-abschalten/inrag-konferenz/

Publikationshinweis

Ergebnisse einer umfangreichen Arbeit des ISR-Bereiches Bio- und Nanotechnologie zur Umweltverteilung von Nanopartikeln in Deutschland und dem damit verbundenen Risiko wurden in Nature Scientific Reports veröffentlicht. Die Ergebnisse dieser für ein hochentwickeltes Industrieland beispielhaften Modellierung, die einen maximalen Anwendungszeitraum von 100 Jahren (1950-2050) umfasst, konnten dabei erstmals mit Messwerten aus Gewässern verglichen werden. (Link zum Artikel)

Giese, B., Klaessig, F., Park, B., Kaegi, R., Steinfeldt, M., Wigger, H., von Gleich, A., Gottschalk, F., (2018). Risks, Release and Concentrations of Engineered Nanomaterial in the Environment. Nature Scientific Reports 8:1565 DOI:10.1038/s41598-018-19275-4.

Universität für Bodenkultur Wien