Prof. Kromp wurde mit dem österreichischem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet


Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle überreichte die Auszeichnung am 13. März 2012.

“Ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Wolfgang KROMP wurde mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Seit mehr als 30 Jahren setzt er sich für die verbesserte Sicherheit von Kernkraftwerken ein, vor allem im Nahbereich der österreichischen Grenzen. Seine Tätigkeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass manche Sicherheitsdefizite in bilateralen Verhandlungen oder auf der EU-Ebene überhaupt behandelt wurden. Kromp hat den Grundstein dafür gelegt, dass das KKW Bohunice V-I stillgelegt wurde. Sein Wirken an den heimischen Universitäten hat Österreich zu einer Anlaufstelle für all jene gemacht, die eine kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kernenergie suchen. Mit der Gründung des Projektes “Nukleare Sicherheit” an der Universität Wien (1992), das später zum Institut für Risikoforschung der Universität (1995) und zuletzt zum Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur (2009) wurde, hat er der kritischen nuklearen Kompetenz eine feste, wissenschaftliche Basis und eine Bleibe in Wien gegeben. Seit 2009 ist Professor Kromp Institutsvorstand des Instituts für Sicherheits-und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur.”

FOCUS winter school (12.-13.3.2012)

Die europäische Sicherheitsforschung im Visier

Das FOCUS-Projekt wird dazu beitragen, die Sicherheitsforschung der EU so zu gestalten, dass auf die Herausforderungen von Morgen, die durch die Globalisierung von Risiken, Bedrohungen und Verwundbarkeiten entstehen, effektiv reagiert werden kann. Die BOKU ist einer von zwölf weiteren Projektpartnern im FP7-geförderten FOCUS-Projekt. FOCUS wird alternative, künftige EU-Rollen identifizieren, in denen es darum geht, sicherheitsrelevante Ereignisse, die an der Schnittstelle der EU-internen und externen Dimensionen von Sicherheit entstehen und die EU und ihre Bürgerinnen und Bürger betreffen, entweder zu verhindern oder angemessen darauf zu reagieren. Dieses Ziel wird durch die Ausarbeitung mehrerer Szenarien erreicht, die – auf IT-gestützter sog. Foresight-Methodik basierend – als alternative Verlaufsstränge denkbarer Zukunftsmodelle konzipiert sind.

Am 12. & 13. März 2012 findet an der Universität für Bodenkultur die FOCUS Winter School statt. Dabei werden zentrale Forschungsergebnisse einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Der Besuch der Winter School ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aber aus Platzgründen dringend erbeten.
Anmeldung unter: focus.winterschool@boku.ac.at, bitte Parallel Seminars wählen (siehe Programm )
Die Veranstaltung ist als Proseminar an der BOKU angemeldet (LV Nr. 818025).

Symposium zu Fukushima am 8.3.2012

Das Institut veranstaltet in Kooperation mit der Wiener Umweltanwaltschaft ein Symposium zum 1. Jahrestag der Reaktorkatastrophen in Fukushima.  Zum Ablauf und heutigen Stand des Unfallgeschehens sprechen nationale und internationale Fachleute. Augenzeuginnen aus Japan berichten über ihre Erlebnisse.

Das Symposium findet am 8. März von 08:30 bis 19:00 Uhr im Festsaal der Universität für Bodenkultur statt.

Um Anmeldung wird bis 6. März 2012 an die nachstehende Emailadresse gebeten:

veranstaltung[at]risk.boku.ac.at

Ein detailliertes Programm steht hier zum Download bereit.

Universität für Bodenkultur Wien