International Nuclear Risk Assessment Group

Zum Anlass des 3. Jahrestages von Fukushima haben unabhängige internationale ExpertInnen die Vereinigung „International Nuclear Risk Assessment Group“ (kurz: INRAG) in Wien gegründet. Ihre Botschaft: Die wichtigsten Lehren aus Fukushima wurden nicht gezogen. Bevölkerung und  zuständige Entscheidungsträger, insbesondere die Parlamente, werden über bestehende Risiken weiterhin nicht ausreichend informiert.

INRAG ist ein interdisziplinäres Expertisezentrum, das die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder  erleichtern soll. INRAG ist bereit, sowohl zuständige EntscheidungsträgerInnen als auch zivilgesellschaftliche Organisationen zu beraten und zu informieren. INRAG beabsichtigt, den Zugang der Öffentlichkeit zu verlässlichen Informationen insbesondere über das Internet zu verbessern und zu mehr Transparenz und Verständlichkeit beizutragen. Als Netzwerk will INRAG die wissenschaftliche Forschung über nukleare Risiken fördern und eine umfassende Wissensbasis über nukleare Risiken zur Verfügung stellen.

Die Initiative für die Gründung der INRAG geht vom Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften der Universität für
Bodenkultur Wien (BOKU) aus, wo sich zurzeit auch die Geschäftsstelle der INRAG befindet.

www.inrag.org

Universität für Bodenkultur Wien