25 Jahre nach Tschernobyl

“25 Jahre Nach Tschernobyl: GEDENKEN NACHDENKEN VORDENKEN”

11. April 2011

Die Veranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl sollte eigentlich dem Erinnern gewidmet sein. Die Ereignisse von Fukushima, die auf der INES die gleiche und somit höchste Einstufung wie die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl haben, gaben der Veranstaltung jedoch eine traurige Aktualität.
Etwa 170 Interessierte nutzten die Gelegenheit sich über die noch immer spürbaren Auswirkungen zu informieren. Das breit gefächerte Programm bot neben einer Expertendiskussion zum Unfall in Tschernobyl eine historische, psychologische und umweltmedizinische Betrachtung der Katastrophe vor 25 Jahren mit aktuellen Querbezügen zur gegenwärtigen Lage in Japan.
In ihren Eröffnungsreden wiesen sowohl die Wiener Umweltanwältin Dr.in Mag.a Andrea Schnattinger als auch die Wiener Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima auf die Notwendigkeit der sofortigen Stilllegung der unsichersten KKW hin und forderten eindringlich einen stufenweisen Komplettausstieg aus der Kernenergienutzung.
Bei einer anschließenden Publikumsdiskussion hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit Fragen zu stellen oder ihre Meinung zu den vorgetragenen Themen zu äußern. Viele Teilnehmer/innen führten am Schluss der Veranstaltung noch persönliche Gespräche mit den Referent/innen.

Einladung

Vorträge:

Universität für Bodenkultur Wien